LKA

XX.XX.XXXX
Hinweis:
Bei den nachfolgenden Geschichten handelt es sich um Satire. Ich möchte weder pietätlos erscheinen noch die Fa. Lunkenbein Bestattungen oder das Universitätsklinikum der Stadt Leipzig schädigen und möchte gar nicht verklagt werden.
23.11.2000
LKA - Lunkenbein Airbase - Wir fliegen für Ihr Leben In wenigen Tagen wird es soweit sein: Die Firma Lunkenbein Bestattungen wird den von ihr großzügig gesponserten neuen Hubschrauberlandeplatz “Lunkenbein Airbase” (LKA) der Universitätsklinik Leipzig einweihen.
Lunkenbein Bestattungen ist ein weltweit tätiges Unternehmen, welches sich der Hilfe von entsprechend bedürftigen (vor aber kalten) Menschen verschrieben oder auf die Stirn hat prägen lassen. Wie in der Abbildung leicht zu erkennen ist, werden keine Kosten oder Gefahren gescheut, um verwertbares “Transportgut” zu bekommen. Dieses Foto machte einer der zahlreichen Reporter von netzmuetze.
24.11.2000
LKA - Lunkenbein Airbase - Bei jedem Wetter Die Firma Lunkenbein Bestattungen, Besitzer und Betreiber zahlreicher, auf der ganzen Welt verteilten LKAs (Lunkenbein Airbases) scheut kein Risiko ihr wertvolles “Transportgut” ans Ziel zu bringen. Diese Aufnahmen, wiederum entstanden durch den rast- und furchtlosen Einsatz eines Reportes von netzmuetze, zeigt den am Ende erfolgreichen Landeversuch des LKA-Helikopters José_01 (Großbild Bericht darunter) auf der noch im Bau befindlichen LKA (Lunkenbein Airbase) des Universitätsklinikums Leipzig bei Sturm. Die Schweißarbeiten sind im Hintergrund deutlich zu erkennen.
25.11.2000

LKA – Wie alles begann

Angefangen hat alles mit einem Mercedes-Benz. Einen schwarzen Mercedes-Benz 300 E. Dieser schwarze Mercedes-Benz 300 E war sehr lang. Eine Sonderanfertigung für lange Kisten. Nach und nach kamen immer mehr lange schwarze Mercedes-Benz hinzu. Es handelte sich dabei keineswegs nur um Mercedes-Benz vom Typ 300 E. Es waren auch 230 E, 200 E und für den Chef einen pietätvollen 400 E Sport-Transporter für die eiligen Fälle.
Mit der Zeit reichten aber die langen schwarzen Mercedes-Benz nicht mehr aus. Die Kundschaft wurde nicht nur zahlreicher sondern auch anspruchsvoller. Es kamen Aufträge aus allen Teilen der Welt. Der Aufsichtsrat und der Vorstand waren sich einig. Die Anschaffung von universellen, schnellen und mit ausreichend Stauraum versehenen Transporthubschraubern wurde beschlossen. Ein wagemutiges und bisher einzigartiges Geschäftsfeld wurde erschlossen. Die Sammlung von “Transportgut” aus allen Teilen der Welt.
Es zeigte sich aber wiederum sehr schnell, daß die Landemöglichkeiten der “Transport”-Hunschrauber nicht mit den von den Kunden geforderten Orten übereinstimmten. Ein aus der Sicht der Konkurrenz wahn- und aus der Sicht der Gesellschaft aberwitziger Plan in einer für das Unternehmen schwierigen Phase wurde abermals von Vorstand und Aufsichtsrat gemeinsam und einstimmig beschlossen: Der Bau von eigenen Landeplätzen. Dies wird heute von den Historikern einmütig als die Geburtsstunden der sogenannten Lunkenbein Airbases, kurz LKAs betrachtet. Die links abgebildete Lunkbein Airbase war die erste ihrer Art und stand auf einem Kinderspielplatz.

25.11.2000
LKA - Wir fliegen für unser Leben gern Pünktlich zur Feierliche Eröffnung der José-Carreras-Transplantations-Einheit mit Erweiterungsbau Abt. Hämatologie/Onkologie der Medizinischen Klinik und Poliklinik II am 20.12.00 hat die Firma Lunkenbein Bestattungen einen neuen “Transporter” José_13 in Betrieb genommen.
11.12.2000
LKA - Wir sponsern neue Airbase des Universitätsklinikums Verdeckt arbeitenden, als Ärzte getarnte, Reportern, ist es gelungen, die bisher ersten Bilder der neuen Lunkenbein Airbase (LKA) in Leipzig zu machen.
Gut zu erkennen ist, daß die noch nicht vollständig fertiggestellte Airbase bereits in Betrieb genommen ist.
Das Geschäft mit dem wertvollen Transportgut darf nicht zum Stillstand kommen.
Gut zu erkennen ist, daß, um die Kosten für den Neubau auf jede erdenkliche Weise wieder hereinzuholen, sich die Firma Lunkenbein entschlossen hat, eine weithin sichtbare Banner- und Bandenwerbung rund um die Airbase anzubringen. Diese ist auch auf dem folgenden Foto sehr gut zu erkennen.